Spülen/Einbauspülen

Welche Typen gibt es bei unter den Spülen ?

  1. Unterbauspüle
  2. Eckspüle
  3. Auflage Spüle
  4. Flächenbündige Spüle
  5. Spülstein
  6. 1 Becken Spüle
  7. 1,5 Becken Spüle
  8. 2 Becken Spüle  

1.Ihre Wahl der Arbeitsplatte und die physikalische Bauform Ihrer Küche entscheiden darüber, welchen Spülentyp Sie verbauen können.

Eine Unterbauspüle kann im Regelfall nur bei mineralischen und nicht aus Holz bestehenden Arbeitsplatten , wie auch Metallen genutzt werden.

Dazu gehören:

  1. Beton Arbeitsplatte
  2. Mineralstoff Arbeitsplatte
  3. Kunststein Arbeitsplatte
  4. Kalkstein Arbeitsplatte
  5. Kupfer Arbeitsplatte
  6. Schiefer Arbeitsplatte
  7. Granit Arbeitsplatte
  8. Edelstahl Arbeitsplatte

Warum kann ich nicht in einer Holzarbeitsplatte  oder eine Schichtstoff Arbeitsplatte eine Unterbauspüle verwenden ? Ganz einfach, – weil es technisch fast unmöglich ist bzw. mit sehr hohen Kosten verbunden wäre, einen Wassereintritt in das Holz zu unterbinden. Denn wie das Wort es ausdrückt – die Spüle wird unter der Arbeitplatte montiert und somit besteht immer die Gefahr, dass beim Wassergebrauch der Ausschnittrand mit Feuchtigkeit in Berührung kommt.

2. Eine Eckspüle kann aus den oben benannten Typen hergestellt werden. Eine Eckspüle kann deshalb als

  • Unterbauspüle
  • Auflage Spüle
  • Flächenbündige Spüle
  • Spülstein
  • 1 Becken Spüle
  • 1,5 Becken Spüle
  • 2 Becken Spüle

eingebaut werden.

3. Eine Auflage Spüle liegt mit einem Rahmen, einem umlaufenden Rand auf der Arbeitsplatte, und ragt mit dem Spülbecken durch den Ausschnitt hindurch.Durch die Abdeckung des Ausschnitts und einem fachgerechten Ein- und Ausbau bzw. der fachgerechten Verklebung kann eine Auflage Spüle mit jeder Arbeitsplatte kombiniert werden.

4. Flächenbündige Spülen sollten nur von Fachleuten eingebaut werden. Auch hier raten wir davon ab, die flächenbündige Spüle in Holz-, Massivholz oder Schichtstoffarbeitsplatten zu verarbeiten.  Denn wie bei der Unterbauspüle läßt es sich nur mit hohem technischen Aufwand ermöglichen, einen Wassereintritt in das Holz zu unterbinden. Nur die dauerhafte Kontrolle der Schnittstellen zwischen Arbeitsplatte und Spüle lassen uns die Sicherheit erzeugen, dass beim Wassergebrauch der Ausschnittrand mit Feuchtigkeit nicht in Berührung kommt.

4. Der Spülstein, sozusagen das klassische Aufsatzwaschbecken kann mit jedem Arbeitsplatten Werkstoff verbaut werden. Da die Schnittstellen zwischen der Spüle, dem Spülstein und der Arbeitsplatte eher selten bis gar nicht mit Wasser in Berührung kommen.

5. Einbecken Spüle, ist eine Spüle die mit einem Becken

Welche Materialien sind bei einer Spüle möglich ?

Hinsichtlich des Materials ist Edelstahl bei Spülen der Klassiker. Das hat gute Gründe: Edelstahl passt optisch in jede Küche. Es ist günstig, pflegeleicht, unempfindlich gegen Hitze, hygienisch und leicht zu reinigen. Darum kommen Edelstahl-Spülen auch in der Gastronomie zum Einsatz. Die Oberfläche kann glänzend, seidenmatt oder satiniert sein – letzteres steht für eine sanfte Mattierung.

Wer Akzente in der Küche setzen möchte und viel Wert auf Design legt, sollte ein Becken aus Keramik oder Granit auswählen. Diese kosten allerdings etwas mehr. Die Auswahl an Farbtönen ist groß, sodass die Spüle perfekt an die Einrichtung angepasst werden kann. Varianten aus Keramik sind durch eine spezielle Oberflächenbeschichtung kratz- und stoßfest, hitzebeständig und resistent gegen Flecken. Die Farben sind lichtecht und bleichen auch langfristig nicht aus.

Becken aus Granit sind sehr langlebig. Sie bestehen nicht aus einem massiven Stück Stein, sondern enthalten einen hohen Anteil an Quarzsand, Acryl und Farbpigmenten. Das Material ist pflegeleicht, hitzebeständig, schnitt- und kratzfest. Heiße Töpfe kannst Du bedenkenlos darauf abstellen.

4. Wie reinige ich meine Spüle

Flecken und Kratzer lassen schicke Spülen schnell alt aussehen. Darum sollten Oberflächen aus Edelstahl gleich nach dem Abwasch mit einem weichen Lappen und etwas Spülmittel abgewischt werden. Das beugt Kalkablagerungen vor. Die regelmäßige Pflege mit einem Edelstahlreiniger erneuert den Glanz des Materials.

Keramik ist dank seiner beschichteten Oberfläche einfach zu reinigen. Eine Spezialversiegelung macht die Oberfläche wasserabweisend und vermindert Kalk- und Fleckenbildung. Zur Pflege reichen warmes Wasser und Spülmittel aus.

Granit ist ebenfalls pflegeleicht: Für die tägliche Reinigung genügen warmes Wasser und eine sanfte Scheuermilch. Essig oder Kalkreiniger helfen gegen Wasser- und Kalkflecken. Damit die Spülen lange frisch und glänzend aussehen, können spezielle Poliercremes und Farbvertiefer aufgetragen werden.

Hartnäckige Flecken in weißen Granitbecken lassen sich mit Gebissreiniger-Tabletten entfernen. Dafür füllt man die Spüle mit Wasser und löst 2 Tabletten darin auf, die dann über Nacht einwirken. Schmutzradierer eignen sich ebenfalls zum Reinigen von Granit und entfernen Reste von Kaffee oder Tee.

 

Abtropffläche

Auf diesem geriffelten Bereich der Spüle wird Geschirr zum Trocknen abgestellt. Der Klassiker ist die Spüle mit einem Becken und einer Abtropffläche daneben. Für größere Küchen empfehlen sich Spülen mit 2 Becken und einer Abtropffläche – sie bieten viel Arbeitsfläche.

Abtropfschale

Eine Abtropfschale oder -wanne ist ein kleines Sieb aus Kunststoff oder Edelstahl. Darin lassen sich Spülbürste und Schwamm zum Trocknen ablegen. Tipp: können auch separat gekauft werden, um fleckige oder verrostete Exemplare zu ersetzen.

Spülmittelspender

Wer Spülmittelflaschen aus Plastik hässlich findet, für den ist ein integrierbarer Spülmittelspender eine elegante Lösung. Diese Behälter aus Edelstahl lassen sich auf oder in die Arbeitsplatte oder Spüle einbauen. Die Flüssigseife wird von oben nachgefüllt.